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Dachau


Im Rahmen des Geschichtsunterrichts findet alljährlich für die Klassen 10 eine Exkursion nach Dachau statt.

Nachfolgend ein Bericht eines Schülers der Klasse 10d.

 

KZ Gedenkstätte Dachau

Der Ausflug nach Dachau war sehr hilfreich, um mal alles in echt zu sehen, was im Geschichtsunterricht durchgenommen und erzählt wurde.

Das Erste, was man sah, war nur ein Eingang mit einem Schild, das zeigte, dass man sich im KZ von Dachau befand. Jede Klasse wurde von einer angestellten Person von dort durch das KZ geführt. Die erste Tür, durch die wir liefen, war eine Tür, auf der stand: ,,Arbeit macht frei‘‘. Als man durch diese Tür gegangen ist, hat man ein riesiges Feld gesehen, das mit einem Zaun umzäunt war und der Boden Kies ähnelte. Es waren auch zwei nachgebaute Baracken vom Jahre 1965 zu sehen, es gab auch einige Häuser, die noch original vom Jahre 1933 sind, die auch schon ziemlich renoviert aussahen. Der Angestellte erklärte viel über das KZ und über die vier Personen, die die ganzen 12 Jahre darin überlebten. Wir liefen durch das Feld, um zu den Öfen zu gelangen, in denen die Menschen früher tot verbrannt wurden. Dort hat man auch eine große Gaskammer bzw. einen Duschraum gesehen, der aber damals nicht benutzt worden war. Nach diesen Raum kamen wir noch in ein Raum, in dem man die getöteten Menschen abgelegt hätte, und bei mehrerenDachau 7 Mengen sogar gestapelt hätte, was damals aber in Dachau jedoch nicht der Fall war. Anschließend liefen wir wieder durch das große Feld, um dann zu einer der noch stehenden Baracken zu gelangen und hineinzugehen, um sie zu besichtigen, um einen Einblick zu bekommen. Bis zu 2000 Menschen wurden in einer dieser Baracken gesteckt, um auf kleinsten Raum zu leben. Als man durch eine Baracke lief, sah man eigentlich nur Holzbetten, die ungefähr 200x80 cm groß waren. Es gab auch noch ein Raum mit nur ca. 15 Toiletten und noch einen Raum mit drei riesen Waschbecken, die jeweils einem Springbrunnen ähnelten. Richtung Ende liefen wir noch in das Haus, das noch original vom Jahre 1933 dastand und eine Art Museum ist. Darin haben wir noch einen Film gesehen, der schreckliche Bilder enthielt, die einem im Kopf bleiben! Man sah um sich rum eigentlich nur riesige Plakate mit Informationen über das KZ in Dachau. In dem Museum wurde uns noch ein Stock gezeigt mit dem Menschen früher geschlagen und ausgepeitscht wurden. Zu guter letzt liefen wir noch in ein Gefängnis, in dem die Menschen früher eingesperrt wurden. Das Gefängnis hatte hunderte von Zellen und einige Stehzellen, in denen man nur stehen konnte. Der Angestellte erzählte uns von einem Russen, der im Alter von 17 Jahren 10 ganze Tage in so einer Stehzelle verbringen musste.

Für mich war es nicht einfach, das alles, was der Angestellte sagte, mir erzählen zu lassen, wie die Menschen früher behandelt und missbraucht wurden, da die Vorstellungen davon einfach grausam sind. Wenn man sich selbst einmal Gedanken darüber macht, fällt einem auf, dass man praktisch über einen Friedhof läuft, da früher tausende von Menschen auf diesem Platz gestorben sind. Ich hoffe, dass diese Zeit, die damals herrschte, nicht noch einmal eintritt.

 

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