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Themenwoche

In unseren Themenwochen, die jährlich zweimal stattfinden, laden wir immer wieder Referenten ein, die besondere Leistungen vollbringen, um unseren Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass mit Motivation, Begeisterungswille und Ehrgeiz viele Ziele erreicht werden können.

Im November 2015 besuchte uns die "Wilde Bühne". Im nachstehenden Artikel bekommen Sie weitere Informationen dazu.


"Wilde Bühne“ an der Realschule Neckartenzlingen

Sucht und Drogen – Wie können Eltern präventiv wirken?

Future for all - ein Themenelternabend mit der Wilden Bühne

Zu einem Elternabend der etwas anderen Art hatten die Beauftragten für Suchtprävention der drei Schulen des Schulzentrums Mitte Oktober im Multifunktionsraum eingeladen. Rund 35 Eltern und Lehrerinnen der Siebtklässler des Gymnasiums, der Realschule und der Werkrealschule waren dieser Einladung gefolgt.

Nachdem Frau Geltenbort-Rost vom Gymnasium im Namen von Frau Misselwitz von der Werkrealschule und Frau Karle von der Realschule die Eltern und Gäste begrüßt hatte, stellte Herr Butsch, Leiter der „Wilden Bühne“ in Stuttgart, zunächst das Projekt „Future for all“ vor. Das Projekt wurde ursprünglich im Landkreis Esslingen mit der Polizei und der Präventionsbeauftragten des Landkreises erarbeitet und wird von der Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen finanziell unterstützt.

Wilde Buehne klein

Herr Butsch erläuterte daraufhin die Vorgehensweise bei diesem Projekt, das in allen Klassen 7 der drei Schulen im September durchgeführt wurde. Mit dabei waren auch die beiden der Wilden Bühne angehörenden Theaterpädagogen Markus und Emma. Beide, selbst ehemalige Drogenabhängige, erzählten zunächst beeindruckend ihre persönliche Lebensgeschichte, von ihren Gefühlen und Erfahrungen mit verschiedenen Drogen und wie sie es geschafft haben, davon loszukommen. Außerdem berichteten sie, was sie während der Arbeit mit den Schulklassen erleben und welche Fragen die Schülerinnen und Schüler häufig an sie richten. Immer wieder konnten Eltern Fragen stellen und sich darüber austauschen, wie der Projekttag beim eigenen Kind angekommen ist und welche Gespräche darüber geführt wurden, aber auch, wie allgemein mit dem Thema umgegangen werden soll.

Danach wurde theaterpädagogisch gearbeitet. Die beiden Schauspieler Markus und Emma spielten zunächst eine mögliche Familienszene vor. Emma als Tochter „Conny“ kommt von der Schule nach Hause und ihr Vater (Markus) bemerkt beim gemeinsamen Mittagessen, dass seine 13-jährige Tochter nach Zigarettenrauch riecht. Als sie von ihm darauf angesprochen wird, weicht sie zunächst seinen Fragen aus bis sie sich ihm schließlich ganz entzieht und sogar den Raum verlässt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden nun aufgefordert, sich im Partnergespräch alternative Handlungsmöglichkeiten für die Eltern zu überlegen. Im Plenum wurden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt und diskutiert und ein mutiger Papa spielte seine persönliche Lösungsmöglichkeit mit der „Tochter“ Conny durch. Schnell zeigte sich, dass Kinder oft unerwartet handeln und sensibles Vorgehen gefragt ist. Der kurzfristig zum Schauspieler ernannte Vater hielt sich dabei jedoch wacker und ließ sich nicht beirren, auch wenn so manche Reaktion der „Tochter“ (beeindruckend spontan und authentisch gespielt von Emma) für allgemeine Erheiterung sorgte.

In einer Schlussrunde wurden weitere Fragestellungen diskutiert. Auch wurden die Eltern ermutigt, für sich selbst und dem Kind gegenüber eine klare Haltung zu finden und einzunehmen und konsequent zu handeln.

Abschließend bedankte sich Frau Geltenbort-Rost bei den Gästen aus Stuttgart für den gelungen Abend mit einem genussvollen Geschenk. Aber auch die Eltern und Lehrerinnen wirkten zufrieden, durften doch alle einen gleichermaßen informativen wie unterhaltsamen Abend erleben.

(Lucia Karle, Dorle Geltenbort-Rost, Tanja Misselwitz)

 

Unter anderem waren auch Christian Mayer und Matthias Berg bei uns zu Gast. Nachfolgend bekommen Sie einen kleinen Einblick in die Vorträge.

„Du schaffst, was du willst!“

Unter diesem Motto berichtete der Extremradsportler Christian Mayer der Klassenstufe 8 von seinen Erlebnissen uChristian Mayer kleinnd Erfahrungen während der Race Across America (RAAM), dem längsten und härtesten Radrennen der Welt. Dieses Radrennen führt ohne Unterbrechung von der West- zur Ostküste der USA. Dabei legen die Radfahrer etwa 4810 km in maximal 12 Tagen zurück.
Die Schülerinnen und Schüler folgten mit großem Interesse den Erzählungen Christian Mayers. Sie waren sehr beeindruckt und verblüfft von dem absoluten Willen, dem geschilderten Ehrgeiz und dem Durchhaltevermögen des Extremsportlers.
Durch den Vortrag wurde den Schülerinnen und Schülern sehr schnell bewusst, dass die „Leitsätze“ Christian Mayers sich auch auf ihr Leben übertragen lassen. Er machte den Schülerinnen und Schülern klar, dass sie sich für ihr Leben sowie ihren schulischen Werdegang Prioritäten und Ziele setzen sollen und diese dann durch Motivation, Fleiß und Überwindung des "inneren Schweinehundes" erreichen können.
Christian Mayer zeigte den Schülerinnen und Schülern auf, dass Menschen, die kein Ziel haben, umherirren und nie etwas erreichen. Doch auch Niederlagen gehören zum Leben dazu, jedoch ist es wichtig, dass man gestärkt aus ihnen hervorgeht und sein Handeln überdenkt. Selbst wenn Ziele zunächst unerreichbar erscheinen, sollen die Schülerinnen und Schüler nicht sofort aufgeben, sondern sich Unterstützung und Hilfe bei Eltern, Geschwister, Freunden und/oder Lehrern suchen, um ihren Zielen näher zu kommen. Denn es gibt nichts Schöneres, wenn man hinterher sagen kann: "Ich habe es geschafft!"

 

 

„Es gibt nichts Erfolgreicheres als den Erfolg!"

Eine außergewöhnliche Ruhe und gleichzeitig Faszination herrschte am Mittwoch, den 20.03.2013 im BK-Saal der Realschule Neckartenzlingen. Zu Gast war der Paralympic-Sportler, Musiker und Jurist Matthias Berg, der seit Jahren an Schulen geht, um mit Schülern über Sport und Musik zu sprechen und darüber, wie es sich mit einer Behinderung lebt.
Für einige Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 war es die erste Begegnung mit einem contergan- behinderten Menschen. Matthias Berg sprach mit einer unglaublichen Offenheit über seine Behinderung, sein Leben mit dieser Behinderung sowie die Reaktionen des Umfelds auf seine Behinderung. Er gewährte damit den Schülerinnen und Schülern einen sehr persönlichen Einblick in sein Leben. Ein wesentliches Interesse der Schülerinnen und Schüler galt der Frage nach den Reaktionen der Mitmenschen. Für Matthias Berg ist das Zugehen auf andere Menschen, das „Brück
Matthias Berg kleinenbauen“ und Eigeninitiative zeigen entscheidend, denn nur so hat er es geschafft, in drei Bereichen außerordentlich erfolgreich zu sein.
„Es gibt nicht Erfolgreicheres als den Erfolg“, mit diesen Worten versuchte er den Schülerinnen und Schülern deutlich zu machen, dass man ohne Anstrengungen, Durchhaltevermögen sowie Kampfgeist seine Ziele
nicht erreichen kann. Durch Erfolg erhält man Anerkennung und dies macht glücklich!
Darüberhinaus stärkte er den Schülerinnen und Schülern den Rücken, indem er ihnen bewusst machte, dass drei Dinge im Leben wichtig sind: das Gefühl, ich kann was, das Gefühl, ich bin was und das Gefühl, jemand nimmt mich wahr.
Durch den Vortrag wurden die Schülerinnen und Schülern angeregt, im Umgang miteinander sehr viel toleranter und bewusster zu sein. Ebenfalls wurde ihnen deutlich, dass es gilt, eigene Grenzen und Barrieren zu überwinden, um seinen Platz im Leben zu finden.

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